K9, ein von Engländern ehrenamtlich
geführtes Tierheim, ist nicht für jeden Hund
ein Sprungbrett
in eine bessere Zukunft. Die hier entsorgten Tiere können
leider nicht einmal mit den notwendigsten medizinischen
Behandlungen versorgt werden. Die Tierschützer erhalten
keinerlei Unterstützung.
Für eine karge Mahlzeit wird Geld zusammengeschmissen,
dass wenigstens einmal am Tag der Magen nicht so sehr
knurrt. Hunger ist ein Stressfaktor für die Tiere,
hinzu kommt, dass sie oft in überfüllten Gehegen
mit sechs oder acht Tieren sitzen müssen. Resultat
sind Beißereien mit schwersten Verletzungen und
manchmal sogar toten Artgenossen.
Nach dem Füttern können die Hunde ein wenig
in den Auslauf, aber nur in kleinen Gruppen um Beißereien
der oft unkastrierten Tiere zu verhindern.

Die ehemaligen Hundebesitzer entsorgen meistens nachts
ihre Tiere; sie werden einfach über das Tor des Tierheimes
geworfen, egal ob Platz ist oder nicht. Die Menschen interessiert
das nicht.
Da die Gehege von K9 mit ca. 40 Tieren voll belegt sind,
aber oft 10 und mehr Hunde nachts einfach über die
Tür geworfen werden, ist die Kapazität ständig
überschritten. So müssen dann auch gesunde,
schöne, junge Tiere einfach eingeschläfert werden.
Ein tägliches Elend auch für die Tierschützer,
die so etwas verkraften müssen.
Eben ausgesetzte Welpen kommen zunächst aus Platzmangel
in einen kleinen Käfig, lediglich ein wenig mit Zeitungspapier
ausgepolstert. Die ganz kleinen Welpen können, da
sie noch keine Zähne haben,
das Trockenfutter nicht beißen. Da Nassfutter teuer
ist, und dafür kein Geld ausgegeben werden kann,
wird es oft schwierig sie alle durchzubringen.
Es gibt hier keinen Strom, von daher können keine
Decken oder sonstiges in die oft bis auf den Boden abgenagten
Plastikschalen gelegt werden. Es gibt keinerlei Möglichkeit
Handtücher oder Decken zu waschen. Nur Beton. Trostlos.
Trotz der vielen Kastrationsaktionen,
die von mehreren Vereinen auf Teneriffa mehrmals jährlich
durchgeführt werden, gibt es noch immer ein riesengroßes
Tierelend. Leider stehen viele Menschen ihren Mitgeschöpfen
nicht verantwortungsvoll gegenüber und halten eine
Kastration für eine eingreifen wider der Natur. Selbst
wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass nur Kastrationsaktionen
der Massenvermehrung Einhalt gebieten können.
Tierärzte und freiwillige Helfer werden für
diese Aktionen ständig gesucht. Sie können sich
sehr gerne an uns wenden.
Ebenso suchen wir Flugpaten von Hannover nach Teneriffa
um Boxen mitzunehmen. Das ist für die Flugpaten selbstverständlich
kostenlos, ebenso wie das Mitbringen eines Tieres auf
ihrem Rückflug von Teneriffa.
Lediglich ihre Flugdaten bräuchten wir mindestens
eine Woche vor ihrem Abflug, um die Genehmigungen einzuholen.
Sie finden unsere E-Mail-Adresse oder die Telefonnummern
unter Kontakte. |