| Felix (Patentier) Felix wurde von
uns am 29. Juni 07 aufgenommen, nachdem er einen einwöchigen
unfreiwilligen Klinikaufenthalt hinter sich hatte. Felix
ist Epileptiker und sein ehemaliges Frauchen kam mit der
Eingabe seiner Tabletten, die er notwendigerweise benötigt,
nicht so gut zurecht.
Felix wurde zunächst an die Tierklinik abgetreten
(ansonsten hätte der Amtstierarzt ihn aus der Familie
geholt). Der arme Kerl befand sich zu dem Zeitpunkt schon
auf der Regenbogenbrücke!
Er hat es einem couragierten und engagiertem Tierarzt
zu verdanken das er noch lebt.

Felix hier bei seiner Ankunft, noch völlig gezeichnet
von all den Strapazen. Mit glasigen Augen schaut er sich
um. Er konnte seine neue Umgebung nur sehr langsam begutachten;
nach drei Schritten war er völlig erschöpft.
Felix ist nur lieb, will ständig mit seinem Köpfchen
anbucken, schmusen und gurrt einen ständig an. Von
Anfang an kam er mit den für ihn völlig fremden
Katzen und Menschen zurecht.
Sein Appetit ist ausgezeichnet und er nimmt am ganz normalen
Katzenalltag teil.
Nach vierzehn Tagen bekam er jedoch trotz Luminaletten
(Tabletten die der Epelepsie entgegenwirken) den ersten
Anfall. Aber die Zeit der Einstellung begann ja auch erst,
alle drei-vier Wochen muss er zur Blutuntersuchung um
den Phenobarbitalspiegel zu messen.
Er muss so eingestellt werden, dass es im Höchstfall
einmal im Monat zu einem Anfall kommt.
Das wäre zumindest der Idealfall.
Seine Anfälle äußern sich mit speicheln,
fauchen, knurren und Krämpfen, die ihn nicht nur
hin und her werfen, sondern der gesamte Körper wird
zu einer einzigen Rolle, die ihn meterweit durch den Raum
drehen lässt wenn er nicht festgehalten würde.
Die letzten Male kotete und urinierte er bei solch einem
Anfall.
Wenn auch nicht wissenschaftlich belegbar, aber bei Vollmond
häufen sich die Anfälle,
seine Unruhe steigt und leichte Aggressivität gegenüber
Artgenossen ist bemerkbar.
Felix Anfälle überraschen ihn im Traum. Es
scheint nicht, dass Stresssituationen ihn krampfen lassen,
obwohl in einer Pflege- und Vermittlungsstelle das durchaus
mal vorkommen kann.
Er ist süchtig nach Schokolade, die wir aber tunlichst
nie rumliegen lassen, denn jeder weiß ja,
dass sie bei Katzen tödlich wirken kann.
Nun haben wir Felix endlich so eingestellt, dass er nur
einmal im Monat noch einen Anfall bekommt. Er bekommt
morgens um 5.30 Uhr seine Tabletten, zwölf Stunden
später erhält er ebenfalls wieder seine Pillen.
Damit kommt er jetzt mittlerweile sehr gut zurecht. Das
er ein neues Zuhause finden könnte, können wir
uns nur sehr schwer vorstellen, da sieben Tage die Woche
seine Zeiten konsequent einzuhalten sind.
Deshalb suchen wir nette Paten für Felix.
Bitte bei Interesse einer Patenschaft Kontakt aufnehmen:
Telefon: 05 11 / 33 63 882 oder Tknapmeyer@t-online.de
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