Hilfeaufruf

Wir suchen dringend für diese Wohnungskatzen ein neues Zuhause!
All diese Katzen stammen von einer Tierhorterin. (engl. Animal hoarding)
Tierhorten ist eine psychische Störung, die zum unkontrollierten Halten und Sammeln von lebenden Haustieren führt. Die Haltungsbedingungen unterschreiten alle Standards der Tierhaltung (Hygiene, Pflege, Fütterung, tierärztliche Versorgung). In späteren Stadien kommt es zur völligen Verwahrlosung des Tierbestandes. Der Tierhorter ist dabei unfähig, diese Missstände zu erkennen und zu beseitigen. In den USA sind über 1000 Fälle jährlich mit hunderttausenden Tieren belegt. (unten mehr darüber)

Silver
Diese Tiere wurden nun 6 Wochen bestens versorgt, sie sehen nicht mehr so klapperdürr aus wie zu Anfang.


Diese Katze, in völliger Abwehrbereitschaft, muss wieder Vertrauen zu den Menschen fassen.
Die Zeit, viel Geduld, Bachblüten, vernünftiges Katzenfutter, tierärztliche Versorgung und ganz ganz viel Liebe werden helfen.

Das Veterinäramt hat die Auflage gemacht, dass 20 Katzen aus dem Haushalt vermittelt werden sollten. Und zwar, nachdem die Tochter vom Jugendheim dort rausgeholt wurde.

Ganz geschickt hat die Tierretterin jedoch für alle 12 Tiere einen Übereignungsvertrag unterschreiben lassen, in dieses Animal-Hoarding-Haus geht keins der Tiere zurück.
Sie mussten alle erst einmal tierärztlich versorgt werden, nachdem sie sich satt essen durften.
Und zwar an Katzenfutter. (Wo es dort doch nur Instant-Kartoffelbrei gab.)



11 Katzen wurden kastriert, 2 davon waren schon tragend. Alle 12 wurden auch noch geimpft, gechipt und entwurmt. Sie sind ca. 1 Jahr jung.

So langsam erholen sie sich von den Strapazen. Da sie noch sehr jung sind, finden sie am toben, spielen, kratzen usw. immer mehr Gefallen. So etwas kannten diese Tiere überhaupt nicht.


Sie hatten sich schon aufgegeben. Dauerstress durch viel zu viele Artgenossen. Kein Spielzeug, keine Kratzmöglichkeiten. Keine artgerechte Unterbringung. Keine vernünftigen Fütterungsbedingungen und vor allem keine tierärztliche Versorgung.

Wir brauchen viele liebe Menschen, die so einem Tier ein schönes neues Zuhause bieten können.
Denn leider, die Anzahl der Tiere die noch bei der Frau dahinvegetieren wird auf 70 Tiere geschätzt. Sie weiß es ja selbst nicht genau, wie viele es sind.
Ist es eigentlich „Unwissenheit“ von dem hier tätigen Amtstierarzt so zu handeln, bewusst Katzenbabys sterben zu lassen, (es gibt ein Foto davon, welches der Amtstierarzt bekommen hat) was bitte lässt diesen Mann so handeln?

                                                      Wir werden handeln!!!


Kontakt: Tknapmeyer@t-online.de oder Telefon: 05 11 / 33 63 882

Animal Hoarding

Psychologie
Betroffene dieser noch nicht wissenschaftlich anerkannten Störung sind meist weiblich (75%), alleinstehend und älter. Sie sehen sich selber als Tierliebhaber oder als engagierte Tierschützer.
Da die betroffenen Menschen ihren Lebensstil und die Privatsphäre oft ähnlich wie Messies nach außen hin verbergen, wird dieses Verhalten oft erst in einem späten Stadium entdeckt, wenn Nachbarn vom Lärm gestört oder durch Gerüche darauf aufmerksam werden.

Ursachen
Die wichtigste Ursache ist Einsamkeit und die Angst vor totaler Isolation. Die Haustiere werden als „Partnerersatz“ oder als „Ersatzfamilie“ betrachtet. Jedes neue Tier bedeutet ein weiteres Glücksgefühl. In manchen Familien, bei denen Tiere den Kindern bevorzugt werden, entwickelt sich auch ein Hoarding-Verhalten. Ein anderer Grund ist das zwanghafte Bedürfnis zu helfen. Das kann beispielsweise dann eintreten, wenn Tiere ausgesetzt werden oder aus dem Tierheim nicht vermittelbar sind.

Therapie

Obwohl die Tierhortung kein eigenständiges Krankheitsbild darstellt, wird sie oft als Symptom einer Zwangserkrankung gesehen, wobei die Kriterien einer t. Wichtig ist es mit den Betroffenen darüber zu sprechen und ihnen zu sagen, dass man die Tiere an Halter mit mehr Verantwortung übergibt. Die betroffenen Menschen brauchen psychotherapeutische Behandlung.

Tierschutz

Die Selbsteinschätzung und Selbstdarstellung der Tierhorter als Tierliebhaber, als engagierte Tierschützer, als Retter oder Befreier von Tieren ist für Tierschützer ein Problem. Die strikte Ablehnung von der Euthanasie von Tieren und die unbegrenzte Aufnahme von sonst nicht vermittelbaren Tieren trifft sich mit den Anliegen einiger Tierschützer und kann in einem Frühstadium mit Tierheimen oder Gnadenhöfen führen.
Die tierschutzwidrigen Haltungsbedingungen führen-wenn sie bekannt werden – zu einem langwierigen Verfahren, das unter Beteiligung des Amtstierarztes in einem Haltungsverbot endet. Interventionen des Amtstierarztes unterhalb dieser Schwelle wie: Bußgelder, Tierzahlbegrenzung laufen ohne Therapie des Tierhorters ins Leere. Die häufigste betroffene Tierart sind Hunde und Katzen. Der schlimmste deutsche Fall betraf über 500 Hängebauchschweine, ca. 300 Pferde, mehrere Hundert andere Tiere (Ziegen, Schafe, Lamas, Geflügel).In einem anderen Fall wurden in einem Haushalt 82 lebende und 108 tote Katzen gefunden. 2008 wurde in Berlin der in drei Jahren eklatant gewachsene Vogelbestand eines Tierhorters beschlagnahmt. Der Mann hatte 1728 Vögel frei in einer 63 qm großen Wohnung gehalten und sich unkontrolliert vermehren gelassen. Aufgefallen war das erst nachdem sich Nachbarn durch Lärm und Gestank belästigt fühlten.
Aufgrund der oft sehr großen Anzahl gehaltener und zum Teil eklatant vernachlässigter Tiere stellen die Auflösungen dieser Tierhaltungen auch ein großes logistisches Problem, beispielsweise für Tierheime, dar. Ein weiteres Problem sind die nur regionalen Zuständigkeiten der Veterinärämter, die durch Wohnungsortwechsel umgangen werden können.

Viele Informationen finden Sie auch unter: www.tierschutzbund.de/animal_hoarding.html


 

Eingang
Wir über uns
Aktuelles
Katerlog Hannover
Katerlog Braunschweig

Notfälle

Patenschaften
Geschichten
Reiseberichte
Happy End
Flugpate werden
Links
Kontakt
Impressum
 
                                          www.katzenvermittlung-hannover.de                © Juli .2010